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Kabelschäler: langsam wird es fies!

 

An manchen Stellen hier am Rande von Mülheim gab es bisher einen Geheimtipp, wenn man im Sommer auf die Schnelle mal ein paar Eimer Brombeeren pflücken wollte. So zog ich auch diese Tage los und machte mich frohgemutes auf den Weg zum alten Bahndamm nahe der Schönrather Straße.

Zugang zum Bahndamm an der Schönhauser Strasse

 


Hier gehts zu Google-Maps, um genau zu zeigen,wo ich meine

 

Dort gibt es einen schmalen Weg,

Zugang zum Bahndamm

der auf einen unbenutzes Gleis führt:

Gleis unbenutzt

Entlang dieses Gleises wachsen dermaßen viele Brombeeren,dass es in der Vergangenheit ein großes Vergnügen war, sich dort auf die schnelle einmal mit

Brombeeren satt zu essen, oder sogar welche zu plfücken und mit nach Hause zu nehmen.

Doch was ich nun sah, hat mir meinen Appetit verdorben:

Überall, wo man nur hinschaut findet man Reste der Kabelschäler, die das Kupfer der wohl meist geklauten Kabel entnehmen und dem Alteisenhändler bringen.

Kabelschaelers Reste

In jedem Busch - soweit das Auge reicht - finden sich diese Kabelreste ...

Kabelreste2

... in allen Variationen.

Kabelsallat die Reste

Der Ankaufpreis des Kupfers ist derzeit ziemlich hoch und liegt, soweit ich recherchieren konnte, bei 3,80 Euro pro Kilo.

Was also hier an Geld gemacht wurde, lässt sich nur erahnen.

Rätselhaft finde ich, wie man eine derart große Menge von Müll über diese engen Zufahrtswege in dieses Gestrüpp hineintransportieren kann.

Ein Auto jedenfalls kann so weit nicht kommen.

 

Auf den Genuss einer Brombeere habe ich bei diesem Anblick verzichtet.